Ganz ehrlich: Ich wünschte, ich könnte meine Hunde einfach mit Liebe überschütten und daraus würden ganz automatisch gut erzogene, entspannte Hunde werden.
Wie schön wäre das bitte?
Ich liebe dich einfach ganz doll – und schon funktioniert der Rückruf, die Leinenführigkeit klappt und du bleibst in schwierigen Situationen ganz entspannt.
Tja … leider wissen wir alle, dass es nicht ganz so einfach ist.
Deinen Hund zu lieben, ist eine wunderbare Basis eurer Beziehung. Doch Liebe allein macht dich noch nicht kompetent.
Kompetente Liebe bedeutet für mich, deinen Hund wirklich verstehen zu wollen.
🐾 Seine Körpersprache lesen und erkennen, was er gerade braucht.
🐾 Klare Regeln und Grenzen geben, damit er weiß, woran er ist.
🐾 Berechenbar sein – die Regel von heute gilt auch morgen.
🐾 Deinem Hund Orientierung geben, wenn er unsicher ist.
🐾 Verantwortung übernehmen, statt ihn mit jeder Situation allein zu lassen.
Denn dein Hund muss nicht alles selbst entscheiden können.
Er darf sich an dir orientieren. Er darf darauf vertrauen, dass du Situationen einschätzt, ihm Halt gibst und für ihn da bist.
Liebe und Kompetenz gehören für mich deshalb zusammen.
Nicht entweder oder.
Sondern:
❤️ Ich liebe dich.
🐾 Ich verstehe dich.
🤝 Ich führe dich.
Und genau diese Mischung kann eine Beziehung schaffen, in der sich beide Seiten sicher fühlen.